AKTUELLES

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09.06.2021

Selbsttests für (nicht eingeschulte) Kinder

Die Bayerische Teststrategie wird nach der kürzlichen Zulassung von Antigen-Selbsttests
speziell für kleinere Kinder unter sechs Jahren erweitert.

Gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins erhalten die Familien kostenlose Selbsttests in
den Apotheken für die zweimal wöchentliche Testung der Kinder. Die Durchführung der
Selbsttests ist für die nicht eingeschulten Kinder freiwillig und nicht Voraussetzung für die
Zulassung zur Kindertagesbetreuung. Die Testung der Kinder wird von den Eltern zuhause
vorgenommen. Eine Dokumentation des Testergebnisses bzw. Vorlage in der
Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ist nicht erforderlich. Weitere
Informationen für die Familien ergeben sich aus dem Elternbrief.

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort.
Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern
weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung .

Der Berechtigungsschein wird vom örtlich zuständigen Träger der öffentlichen
Jugendhilfe (Jugendamt) ausgefüllt und mit einem Stempel versehen.
Die Kindertagespflegepersonen erhalten die ausgefüllten Berechtigungsscheine über
das für sie zuständige Jugendamt. Sie können zwei Berechtigungsscheine pro Kind
an die Eltern der von ihnen betreuten Kinder im Abstand von fünf Wochen
weitergeben.
Auch hier verbleibt ein Teil des Berechtigungsscheins nach der Abholung der
Selbsttest-Kits in der Apotheke. Der andere Teil soll von den Eltern nach der
Einlösung über die Kindertagespflegeperson an das Jugendamt zurückgegeben
werden. Der zweite Berechtigungsschein wird erst ausgegeben, wenn der erste
Berechtigungsschein an die Ausgabestelle zurückgegeben wurde.

26.04.2021

Ersatz der Elternbeiträge

Eltern sollen auch im April und Mai 2021 bei den Elternbeiträgen pauschal
entlastet werden.

Die Entlastung erfolgt unter denselben Voraussetzungen wie schon im Januar, Februar und März 2021. Der Beitragsersatz ist also für Kinder möglich, die die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle im betreffenden Monat an nicht mehr als fünf Tagen besucht haben (Bagatellregelung).

Der Beitrag wird unabhängig davon ersetzt, ob die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet ist oder aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz über dem Wert 100 eine Notbetreuung anbietet.

Über die Rückerstattungsmodalitäten werden die Eltern von den jeweiligen Kommunen entsprechend informiert.

19.04.2021

Testpflicht für Schulkinder

Für Schülerinnen und Schüler aller Schularten ist die Teilnahme am Präsenzunterricht und den Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie zur Notbetreuung und Mittagsbetreuung in Schulen aktuell an einen negativen Testnachweis geknüpft.

In bestimmten Fällen kann das auch Auswirkungen auf die Kinderbetreuung haben.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und nach Rücksprache mit Ihren Trägern hat das Bay. Staatsministerium deshalb im Rahmenhygieneplan eine neu Regelung eingefügt. (Hier die PDF laden)

Demnach sollen Schulkinder nur dann in Kindertageseinrichtungen (Horte, Häuser für Kinder oder altersgeöffnete Kindertageseinrichtungen) sowie in der Tagespflege betreut werden, wenn für sie ein negativer Test vorliegt. Diese Regelung betrifft also nur Schulkinder und kommt nur dann zur Anwendung, wenn nicht bereits in der Schule ein negativer Test erbracht wurde.

Wenn Schulkinder in der Tagespflege zu testen sind (z.B. weil Distanzunterricht stattfindet), soll dies wie in den Schulen erfolgen:
– Entweder es liegt ein negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests vor
– oder in der Kindertageseinrichtung wird unter Aufsicht ein Selbsttest durchgeführt. Dazu ist die Einwilligung der Personensorgeberechtigten notwendig.

Bitte beachten Sie dabei:
– Bei einer Inzidenz im betreffenden Landkreis/in der kreisfreien Stadt bis zu 100 dürfen die Testungen, die dem Testergebnis zu Grunde liegen, höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des Betreuungstages vorgenommen worden sein.
– Bei einer Inzidenz über 100 dürfen höchstens 24 Stunden vergangen sein.

15.03.2021

Umgang mit Krankheitssymptomen

Auch in Bayern breiten sich Coronavirus-Infektionen aus, die durch bestimmte Mutationen, insbesondere die britische Mutation B.1.1.7, hervorgerufen werden. . Wie sich diese neuen Mutationen auf den Verlauf der Pandemie in Bayern auswirken werden, ist noch unklar. Es ist jedoch absehbar, dass sie die Pandemiebekämpfung erschweren, da die Mutationen ansteckender sind. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Personen mit Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen nicht bzw. bei leichten Symptomen nur mit einem negativen Testergebnis auf SARS-CoV-2 besuchen.

Ab Montag, den 15. März 2021, gilt daher in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Folgendes für Kinder und Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen:
 

  • Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen.
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch bzw. die Tätigkeit in der Kinderbetreuungseinrichtung nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.
  • Kranke Kinder und Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen oder in ihnen tätig sein. Die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich.
  • Der erforderliche Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht.

Besucht ein Kind die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle und treten während des Tagesverlaufs Krankheitssymptome auf, so informieren Sie die Eltern umgehend und bitten darum, das betreffende Kind abzuholen. Wir möchten Sie auch auf unseren Elternbrief hinweisen, der die ab dem 15. März 2021 geltenden Regelungen detailliert erläutert.

Den angepassten und ab dem 15. März 2021 gültigen Rahmenhygieneplan finden Sie hier. Die vorgenommenen Änderungen wurden farblich kenntlich gemacht.

26.02.2021

Empfehlung der Bayerischen Staatsregierung

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) empfiehlt den Eltern im Interesse des Infektionsschutzes auch weiterhin, möglichst vom Besuch der Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen abzusehen, sofern sie die Betreuung und Bildung ihrer Kinder auch auf andere Weise sicherstellen können. Die Eltern leisten damit einen wichtigen Beitrag, Kontakte auch im Bereich der Kindertagesbetreuung auf das notwendige Maß zu reduzieren.

Die Bayerische Staatsregierung hat am 23. Februar 2021 beschlossen, Eltern
auch im März 2021 pauschal bei den Elternbeiträgen zu entlasten.
Der Beitragsersatz erfolgt unter denselben Voraussetzungen wie schon im Januar und Februar 2021. Das heißt konkret: Der Beitragsersatz ist möglich für Kinder, die die Kindertagespflegestelle an nicht mehr als fünf Tagen (Bagatellregelung) im betreffenden Monat besucht haben.

Der Beitragsersatz wird unabhängig davon, ob die Einrichtung im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet ist oder aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz über dem Wert 100 lediglich eine Notbetreuung anbietet, geleistet. Entsprechendes gilt für die Kindertagespflegestellen.