AKTUELLES

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17.11.2021

Ausweitung des bayerischen Testkonzeptes

Angesichts steigender Infektionszahlen wurde das Testkonzept für nicht eingeschulte Kinder angepasst.

Entsprechend können nun im Zeitraum vom 1. September 2021 bis zum 31. Dezember 2021 insgesamt vier statt drei Berechtigungsscheine pro betreutem Kind an die Familien ausgegeben werden. Der zunächst geforderte Abstand von fünf Wochen zwischen der Ausgabe der Berechtigungsscheine entfällt.

Den Tageskindern stehen somit ab sofort drei Tests (statt wie bisher zwei) pro Betreuungswoche zur Verfügung.

Die Eltern erhalten die Berechtigungsscheine über ihre Kindertagespflegeperson und können diese in jeder Apotheke kostenfrei einlösen.

22.10.2021

Umgang mit Krankheitssymptomen bei nicht eingeschulten Kindern

Für nicht eingeschulte Kinder gilt ab sofort Folgendes:

  • Für Kinder, die ihre Kinderbetreuungseinrichtung trotz leichter Symptome (z.B. Schnupfen, leichter Husten etc.) besuchen möchten, genügt künftig eine Bestätigung der Eltern, dass vor dem Kita-Besuch zu Hause ein Selbsttest durchgeführt wurde, der negativ ausgefallen ist. Ein Vordruck für die erforderliche Bestätigung kann hier heruntergeladen werden.
  • Erkrankt ein Kind hingegen schwerer, hat es also beispielsweise Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen oder starken Husten, so ist für die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung nach der Genesung bzw. die Wiederzulassung trotz noch vorhandener leichter Symptome weiterhin ein PCR- oder PoC-Antigen-Test erforderlich.
  • Ein ärztliches Attest ist neben der Bestätigung bzw. dem Testnachweis grundsätzlich nicht erforderlich. Der Rahmenhygieneplan in der aktuellen Fassung ist bereits auf unserer Homepage verfügbar. Die wesentlichen Änderungen sind gelb markiert.

14.09.2021

Neue Regelungen in der Kindertagespflege

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
Für sämtliche Kindertagespflegestellen gilt, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter freiem Himmel entfällt.

In den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit und solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Eltern und andere externe Personen sind weiterhin verpflichtet, mindestens eine medizinische Gesichtsmaske in den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen zu tragen.

Inzidenzunabhängiger Regelbetrieb
Auch im Bereich der Kindertagesbetreuung hat die Sicherstellung des Regelbetriebs oberste
Priorität. Ab sofort kann daher – unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz – Regelbetrieb
stattfinden.

3G-Regel im Bereich der Kindertagesbetreuung
Die 3G-Regel findet im Rahmen der Kindertagesbetreuung keine Anwendung. Es gelten
die spezielleren Regelungen des Rahmenhygieneplans. Dies gilt auch für Eltern in der Bring- und Abholsituation. Für Veranstaltungen mit externen Personen (z.B. Eltern) sind die Vorgaben der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und damit auch die 3G-Regel allerdings zu beachten.

Quarantäneregelungen in der Kindertagesbetreuung
Quarantäne wird im Bereich der Kindertagesbetreuung mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Belange der Kinder angeordnet. Analog zu den Regelungen für Schulkinder kann die für Kita-Kinder als enge Kontaktpersonen verhängte Quarantäne vorzeitig ab Tag 5 mit Vorlage eines negativen PCR-Tests beendet werden (anstatt 14-tägige Quarantäne). Die hierfür maßgebliche Allgemeinverfügung Isolation wird in Kürze angepasst. Beschäftigte bzw. Kindertagespflegepersonen, die vollständig geimpft sind, unterliegen auch als enge Kontaktpersonen in der Regel keiner Quarantäneverpflichtung. Maßgeblich sind jeweils die individuellen Anordnungen des Gesundheitsamtes vor Ort.

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort.
Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern
weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung .

Der Rahmenhygieneplan für die Kindertagesbetreuung ist auf der Website des Bayerischen Staatssministeriums für Familie, Arbeit und Soziales verfügbar.

20.08.2021

Testkonzept ab 1. September

Gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins erhalten die Familien erneut kostenlose
Selbsttests in den Apotheken für zwei Tests pro Woche für ihre Kinder. Die Durchführung der
Selbsttests ist für die nicht eingeschulten Kinder freiwillig und nicht Voraussetzung für die
Zulassung zur Kindertagesbetreuung. Die Kinder werden von den Eltern zuhause getestet.
Die Testergebnisse müssen nicht dokumentiert und nicht in der Kindertagespflegestelle vorgelegt werden.
Weitere Informationen für die Familien ergeben sich aus dem hier verlinkten Elternbrief (auch verfügbar in Englisch, Türkisch und Leichter Sprache).

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort. Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung (siehe auch Rahmenhygieneplan Kindertagesbetreuung).

09.06.2021

Selbsttests für (nicht eingeschulte) Kinder

Die Bayerische Teststrategie wird nach der kürzlichen Zulassung von Antigen-Selbsttests
speziell für kleinere Kinder unter sechs Jahren erweitert.

Gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins erhalten die Familien kostenlose Selbsttests in
den Apotheken für die zweimal wöchentliche Testung der Kinder. Die Durchführung der
Selbsttests ist für die nicht eingeschulten Kinder freiwillig und nicht Voraussetzung für die
Zulassung zur Kindertagesbetreuung. Die Testung der Kinder wird von den Eltern zuhause
vorgenommen. Eine Dokumentation des Testergebnisses bzw. Vorlage in der
Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ist nicht erforderlich. Weitere
Informationen für die Familien ergeben sich aus dem Elternbrief.

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort.
Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern
weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung .

Der Berechtigungsschein wird vom örtlich zuständigen Träger der öffentlichen
Jugendhilfe (Jugendamt) ausgefüllt und mit einem Stempel versehen.
Die Kindertagespflegepersonen erhalten die ausgefüllten Berechtigungsscheine über
das für sie zuständige Jugendamt. Sie können zwei Berechtigungsscheine pro Kind
an die Eltern der von ihnen betreuten Kinder im Abstand von fünf Wochen
weitergeben.
Auch hier verbleibt ein Teil des Berechtigungsscheins nach der Abholung der
Selbsttest-Kits in der Apotheke. Der andere Teil soll von den Eltern nach der
Einlösung über die Kindertagespflegeperson an das Jugendamt zurückgegeben
werden. Der zweite Berechtigungsschein wird erst ausgegeben, wenn der erste
Berechtigungsschein an die Ausgabestelle zurückgegeben wurde.