14.09.2021

Neue Regelungen in der Kindertagespflege

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
Für sämtliche Kindertagespflegestellen gilt, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter freiem Himmel entfällt.

In den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit und solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Eltern und andere externe Personen sind weiterhin verpflichtet, mindestens eine medizinische Gesichtsmaske in den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen zu tragen.

Inzidenzunabhängiger Regelbetrieb
Auch im Bereich der Kindertagesbetreuung hat die Sicherstellung des Regelbetriebs oberste
Priorität. Ab sofort kann daher – unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz – Regelbetrieb
stattfinden.

3G-Regel im Bereich der Kindertagesbetreuung
Die 3G-Regel findet im Rahmen der Kindertagesbetreuung keine Anwendung. Es gelten
die spezielleren Regelungen des Rahmenhygieneplans. Dies gilt auch für Eltern in der Bring- und Abholsituation. Für Veranstaltungen mit externen Personen (z.B. Eltern) sind die Vorgaben der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und damit auch die 3G-Regel allerdings zu beachten.

Quarantäneregelungen in der Kindertagesbetreuung
Quarantäne wird im Bereich der Kindertagesbetreuung mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Belange der Kinder angeordnet. Analog zu den Regelungen für Schulkinder kann die für Kita-Kinder als enge Kontaktpersonen verhängte Quarantäne vorzeitig ab Tag 5 mit Vorlage eines negativen PCR-Tests beendet werden (anstatt 14-tägige Quarantäne). Die hierfür maßgebliche Allgemeinverfügung Isolation wird in Kürze angepasst. Beschäftigte bzw. Kindertagespflegepersonen, die vollständig geimpft sind, unterliegen auch als enge Kontaktpersonen in der Regel keiner Quarantäneverpflichtung. Maßgeblich sind jeweils die individuellen Anordnungen des Gesundheitsamtes vor Ort.

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort.
Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern
weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung .

Der Rahmenhygieneplan für die Kindertagesbetreuung ist auf der Website des Bayerischen Staatssministeriums für Familie, Arbeit und Soziales verfügbar.

20.08.2021

Testkonzept ab 1. September

Gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins erhalten die Familien erneut kostenlose
Selbsttests in den Apotheken für zwei Tests pro Woche für ihre Kinder. Die Durchführung der
Selbsttests ist für die nicht eingeschulten Kinder freiwillig und nicht Voraussetzung für die
Zulassung zur Kindertagesbetreuung. Die Kinder werden von den Eltern zuhause getestet.
Die Testergebnisse müssen nicht dokumentiert und nicht in der Kindertagespflegestelle vorgelegt werden.
Weitere Informationen für die Familien ergeben sich aus dem hier verlinkten Elternbrief (auch verfügbar in Englisch, Türkisch und Leichter Sprache).

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort. Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung (siehe auch Rahmenhygieneplan Kindertagesbetreuung).

09.06.2021

Selbsttests für (nicht eingeschulte) Kinder

Die Bayerische Teststrategie wird nach der kürzlichen Zulassung von Antigen-Selbsttests
speziell für kleinere Kinder unter sechs Jahren erweitert.

Gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins erhalten die Familien kostenlose Selbsttests in
den Apotheken für die zweimal wöchentliche Testung der Kinder. Die Durchführung der
Selbsttests ist für die nicht eingeschulten Kinder freiwillig und nicht Voraussetzung für die
Zulassung zur Kindertagesbetreuung. Die Testung der Kinder wird von den Eltern zuhause
vorgenommen. Eine Dokumentation des Testergebnisses bzw. Vorlage in der
Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ist nicht erforderlich. Weitere
Informationen für die Familien ergeben sich aus dem Elternbrief.

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort.
Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern
weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung .

Der Berechtigungsschein wird vom örtlich zuständigen Träger der öffentlichen
Jugendhilfe (Jugendamt) ausgefüllt und mit einem Stempel versehen.
Die Kindertagespflegepersonen erhalten die ausgefüllten Berechtigungsscheine über
das für sie zuständige Jugendamt. Sie können zwei Berechtigungsscheine pro Kind
an die Eltern der von ihnen betreuten Kinder im Abstand von fünf Wochen
weitergeben.
Auch hier verbleibt ein Teil des Berechtigungsscheins nach der Abholung der
Selbsttest-Kits in der Apotheke. Der andere Teil soll von den Eltern nach der
Einlösung über die Kindertagespflegeperson an das Jugendamt zurückgegeben
werden. Der zweite Berechtigungsschein wird erst ausgegeben, wenn der erste
Berechtigungsschein an die Ausgabestelle zurückgegeben wurde.

26.04.2021

Ersatz der Elternbeiträge

Eltern sollen auch im April und Mai 2021 bei den Elternbeiträgen pauschal
entlastet werden.

Die Entlastung erfolgt unter denselben Voraussetzungen wie schon im Januar, Februar und März 2021. Der Beitragsersatz ist also für Kinder möglich, die die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle im betreffenden Monat an nicht mehr als fünf Tagen besucht haben (Bagatellregelung).

Der Beitrag wird unabhängig davon ersetzt, ob die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet ist oder aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz über dem Wert 100 eine Notbetreuung anbietet.

Über die Rückerstattungsmodalitäten werden die Eltern von den jeweiligen Kommunen entsprechend informiert.

19.04.2021

Testpflicht für Schulkinder

Für Schülerinnen und Schüler aller Schularten ist die Teilnahme am Präsenzunterricht und den Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie zur Notbetreuung und Mittagsbetreuung in Schulen aktuell an einen negativen Testnachweis geknüpft.

In bestimmten Fällen kann das auch Auswirkungen auf die Kinderbetreuung haben.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und nach Rücksprache mit Ihren Trägern hat das Bay. Staatsministerium deshalb im Rahmenhygieneplan eine neu Regelung eingefügt. (Hier die PDF laden)

Demnach sollen Schulkinder nur dann in Kindertageseinrichtungen (Horte, Häuser für Kinder oder altersgeöffnete Kindertageseinrichtungen) sowie in der Tagespflege betreut werden, wenn für sie ein negativer Test vorliegt. Diese Regelung betrifft also nur Schulkinder und kommt nur dann zur Anwendung, wenn nicht bereits in der Schule ein negativer Test erbracht wurde.

Wenn Schulkinder in der Tagespflege zu testen sind (z.B. weil Distanzunterricht stattfindet), soll dies wie in den Schulen erfolgen:
– Entweder es liegt ein negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests vor
– oder in der Kindertageseinrichtung wird unter Aufsicht ein Selbsttest durchgeführt. Dazu ist die Einwilligung der Personensorgeberechtigten notwendig.

Bitte beachten Sie dabei:
– Bei einer Inzidenz im betreffenden Landkreis/in der kreisfreien Stadt bis zu 100 dürfen die Testungen, die dem Testergebnis zu Grunde liegen, höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des Betreuungstages vorgenommen worden sein.
– Bei einer Inzidenz über 100 dürfen höchstens 24 Stunden vergangen sein.