12.01.2022

Berechtigungsscheine für kostenlose Tests

Seit dem 10. Januar 2022 gibt es eine Testnachweispflicht in der Kindertagesbetreuung für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung.

Das bedeutet, dass Kinder die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle nur betreten dürfen, wenn ihre Personensorgeberechtigten drei Mal wöchentlich einen Nachweis erbringen, dass bei ihrem Kind ein Test auf das Coronavirus mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde.

Gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins erhalten die Familien erneut kostenlose
Selbsttests in den Apotheken für drei Tests pro Woche für ihre Kinder. Weitere Informationen
für die Familien ergeben sich aus dem Elternbrief vom 21. Dezember 2021, der unter
nachfolgendem Link auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales unter „Informationsmaterial zum Download“ auch in verschiedenen Sprachen verfügbar ist: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php#Download.

Die Testnachweispflicht gilt nicht für vollständig geimpfte bzw. genesene Kinder,
auch diese Kinder können jedoch weiterhin Berechtigungsscheine für eine dreimal
wöchentliche Testung erhalten.

Sie erhalten die Berechtigungsscheine über Ihre Kindertagespflegeperson. Bitte beachten Sie, dass Sie den Abholschein an das FamilienBüro zurückschicken müssen, um weitere Tests zu erhalten.

09.12.2021

Testnachweispflicht für Kinder

Um die Corona-Sicherheit in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nochmals zu erhöhen, hat der Ministerrat am 7. Dezember 2021 beschlossen, ab dem 10. Januar 2022 eine Testnachweispflicht in der Kindertagesbetreuung für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung einzuführen.

Das bedeutet konkret, dass Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ab dem 10. Januar 2022 nur betreten dürfen, wenn ihre Personensorgeberechtigten drei Mal wöchentlich einen Nachweis erbringen, dass bei ihrem Kind ein Test auf das Coronavirus mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde.

Ein Testnachweis kann wie folgt erbracht werden:

  • Dreimal wöchentliche Testung durch die Eltern zuhause mittels der vom Freistaat im Rahmen der Berechtigungsscheine zur Verfügung gestellten Selbsttests und glaubhafte Versicherung durch die das Kind bringende Person, dass das Kind vor Betreuungsbeginn negativ mit einem Selbsttest auf das Coronavirus getestet wurde.
  • PoC-Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist. PoC-AntigenSchnelltests werden in den Apotheken oder in lokalen Teststellen kostenfrei im Rahmen der Bürgertestungen durchgeführt.
  • PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist. PCR-Tests werden bei einschlägigen Symptomen kostenfrei in Arztpraxen durchgeführt.

Um den Familien eine dreimal wöchentliche Testung ihrer Kinder mittels Selbsttest zu ermöglichen, wird das System der Berechtigungsscheine über den 31. Dezember 2021 hinaus verlängert. Die aktualisierten Berechtigungsscheine werden Ihnen wie gehabt über die Aufsichtsbehörden zur Verfügung gestellt.

03.12.2021

Aktualisierter Rahmenhygieneplan

Der Rahmenhygieneplan Kindertagesbetreuung und HPT wurde an die Neuerungen der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) angepasst und ist auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales abrufbar.

Hinweis: Zur besseren Übersichtlichkeit wurden die Änderungen im Rahmenhygieneplan gelb markiert und zusätzliche Erläuterungen (grün) aufgenommen.

Kurz zusammengefasst enthält der aktualisierte Rahmenhygieneplan folgende Anpassungen an die aktuelle Rechtslage:

  • Nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte sind verpflichtet, arbeitstäglich einen negativen Testnachweis zu erbringen. Der Testnachweis kann durch Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Kinderbetreuungseinrichtung erbracht werden. Geimpfte bzw. genesene Beschäftigte legen ihren Impf- bzw. Genesungsnachweis vor.
  • Die Ausweitung der Testnachweispflicht betrifft auch die Kindertagespflegestellen bzw. die Großtagespflegestellen, soweit die Kindertagespflegepersonen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer beschäftigt werden. Sofern Kindertagespflegepersonen selbstständig sind oder die Kindertagespflege im Privathaushalt der Kindertagespflegepersonen stattfindet, findet die Testnachweispflicht keine Anwendung. Wir empfehlen jedoch auch in diesen Fällen dringend eine regelmäßige Testung.
  • Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände der Kinderbetreuungseinrichtung mit Ausnahme der Abgabe oder Abholung von Kindern nur betreten, wenn sie einen negativen Testnachweis oder Impf- bzw. Genesungsnachweis vorlegen. Der Testnachweis kann durch Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Kinderbetreuungseinrichtung erbracht werden.
  • Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung sind zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Flur, Garderobe) der Arbeitsstätte sowie am Arbeitsplatz (z.B. Gruppenraum) verpflichtet. Eine Mund-Nasen-Bedeckung (z.B. Alltagsmaske aus Baumwolle) reicht nicht (mehr) aus. Schulkinder der Jahrgangsstufen 1-4 dürfen Alltagsmasken tragen, wenngleich wir auch Schulkindern das Tragen medizinischer Gesichtsmasken empfehlen.
  • Externe Personen (auch Eltern) sind zum Tragen einer FFP2-Maske in den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtung verpflichtet.
  • Die Betreuung der Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen hat aktuell zur Vermeidung von Infektionsketten in festen Gruppen zu erfolgen.



17.11.2021

Ausweitung des bayerischen Testkonzeptes

Angesichts steigender Infektionszahlen wurde das Testkonzept für nicht eingeschulte Kinder angepasst.

Entsprechend können nun im Zeitraum vom 1. September 2021 bis zum 31. Dezember 2021 insgesamt vier statt drei Berechtigungsscheine pro betreutem Kind an die Familien ausgegeben werden. Der zunächst geforderte Abstand von fünf Wochen zwischen der Ausgabe der Berechtigungsscheine entfällt.

Den Tageskindern stehen somit ab sofort drei Tests (statt wie bisher zwei) pro Betreuungswoche zur Verfügung.

Die Eltern erhalten die Berechtigungsscheine über ihre Kindertagespflegeperson und können diese in jeder Apotheke kostenfrei einlösen.

22.10.2021

Umgang mit Krankheitssymptomen bei nicht eingeschulten Kindern

Für nicht eingeschulte Kinder gilt ab sofort Folgendes:

  • Für Kinder, die ihre Kinderbetreuungseinrichtung trotz leichter Symptome (z.B. Schnupfen, leichter Husten etc.) besuchen möchten, genügt künftig eine Bestätigung der Eltern, dass vor dem Kita-Besuch zu Hause ein Selbsttest durchgeführt wurde, der negativ ausgefallen ist. Ein Vordruck für die erforderliche Bestätigung kann hier heruntergeladen werden.
  • Erkrankt ein Kind hingegen schwerer, hat es also beispielsweise Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen oder starken Husten, so ist für die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung nach der Genesung bzw. die Wiederzulassung trotz noch vorhandener leichter Symptome weiterhin ein PCR- oder PoC-Antigen-Test erforderlich.
  • Ein ärztliches Attest ist neben der Bestätigung bzw. dem Testnachweis grundsätzlich nicht erforderlich. Der Rahmenhygieneplan in der aktuellen Fassung ist bereits auf unserer Homepage verfügbar. Die wesentlichen Änderungen sind gelb markiert.