03.12.2021

Aktualisierter Rahmenhygieneplan

Der Rahmenhygieneplan Kindertagesbetreuung und HPT wurde an die Neuerungen der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) angepasst und ist auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales abrufbar.

Hinweis: Zur besseren Übersichtlichkeit wurden die Änderungen im Rahmenhygieneplan gelb markiert und zusätzliche Erläuterungen (grün) aufgenommen.

Kurz zusammengefasst enthält der aktualisierte Rahmenhygieneplan folgende Anpassungen an die aktuelle Rechtslage:

  • Nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte sind verpflichtet, arbeitstäglich einen negativen Testnachweis zu erbringen. Der Testnachweis kann durch Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Kinderbetreuungseinrichtung erbracht werden. Geimpfte bzw. genesene Beschäftigte legen ihren Impf- bzw. Genesungsnachweis vor.
  • Die Ausweitung der Testnachweispflicht betrifft auch die Kindertagespflegestellen bzw. die Großtagespflegestellen, soweit die Kindertagespflegepersonen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer beschäftigt werden. Sofern Kindertagespflegepersonen selbstständig sind oder die Kindertagespflege im Privathaushalt der Kindertagespflegepersonen stattfindet, findet die Testnachweispflicht keine Anwendung. Wir empfehlen jedoch auch in diesen Fällen dringend eine regelmäßige Testung.
  • Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände der Kinderbetreuungseinrichtung mit Ausnahme der Abgabe oder Abholung von Kindern nur betreten, wenn sie einen negativen Testnachweis oder Impf- bzw. Genesungsnachweis vorlegen. Der Testnachweis kann durch Vornahme eines Selbsttests unter Aufsicht in der Kinderbetreuungseinrichtung erbracht werden.
  • Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung sind zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Flur, Garderobe) der Arbeitsstätte sowie am Arbeitsplatz (z.B. Gruppenraum) verpflichtet. Eine Mund-Nasen-Bedeckung (z.B. Alltagsmaske aus Baumwolle) reicht nicht (mehr) aus. Schulkinder der Jahrgangsstufen 1-4 dürfen Alltagsmasken tragen, wenngleich wir auch Schulkindern das Tragen medizinischer Gesichtsmasken empfehlen.
  • Externe Personen (auch Eltern) sind zum Tragen einer FFP2-Maske in den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtung verpflichtet.
  • Die Betreuung der Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen hat aktuell zur Vermeidung von Infektionsketten in festen Gruppen zu erfolgen.



17.11.2021

Ausweitung des bayerischen Testkonzeptes

Angesichts steigender Infektionszahlen wurde das Testkonzept für nicht eingeschulte Kinder angepasst.

Entsprechend können nun im Zeitraum vom 1. September 2021 bis zum 31. Dezember 2021 insgesamt vier statt drei Berechtigungsscheine pro betreutem Kind an die Familien ausgegeben werden. Der zunächst geforderte Abstand von fünf Wochen zwischen der Ausgabe der Berechtigungsscheine entfällt.

Den Tageskindern stehen somit ab sofort drei Tests (statt wie bisher zwei) pro Betreuungswoche zur Verfügung.

Die Eltern erhalten die Berechtigungsscheine über ihre Kindertagespflegeperson und können diese in jeder Apotheke kostenfrei einlösen.

22.10.2021

Umgang mit Krankheitssymptomen bei nicht eingeschulten Kindern

Für nicht eingeschulte Kinder gilt ab sofort Folgendes:

  • Für Kinder, die ihre Kinderbetreuungseinrichtung trotz leichter Symptome (z.B. Schnupfen, leichter Husten etc.) besuchen möchten, genügt künftig eine Bestätigung der Eltern, dass vor dem Kita-Besuch zu Hause ein Selbsttest durchgeführt wurde, der negativ ausgefallen ist. Ein Vordruck für die erforderliche Bestätigung kann hier heruntergeladen werden.
  • Erkrankt ein Kind hingegen schwerer, hat es also beispielsweise Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen oder starken Husten, so ist für die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung nach der Genesung bzw. die Wiederzulassung trotz noch vorhandener leichter Symptome weiterhin ein PCR- oder PoC-Antigen-Test erforderlich.
  • Ein ärztliches Attest ist neben der Bestätigung bzw. dem Testnachweis grundsätzlich nicht erforderlich. Der Rahmenhygieneplan in der aktuellen Fassung ist bereits auf unserer Homepage verfügbar. Die wesentlichen Änderungen sind gelb markiert.

14.09.2021

Neue Regelungen in der Kindertagespflege

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
Für sämtliche Kindertagespflegestellen gilt, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter freiem Himmel entfällt.

In den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit und solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Eltern und andere externe Personen sind weiterhin verpflichtet, mindestens eine medizinische Gesichtsmaske in den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen zu tragen.

Inzidenzunabhängiger Regelbetrieb
Auch im Bereich der Kindertagesbetreuung hat die Sicherstellung des Regelbetriebs oberste
Priorität. Ab sofort kann daher – unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz – Regelbetrieb
stattfinden.

3G-Regel im Bereich der Kindertagesbetreuung
Die 3G-Regel findet im Rahmen der Kindertagesbetreuung keine Anwendung. Es gelten
die spezielleren Regelungen des Rahmenhygieneplans. Dies gilt auch für Eltern in der Bring- und Abholsituation. Für Veranstaltungen mit externen Personen (z.B. Eltern) sind die Vorgaben der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und damit auch die 3G-Regel allerdings zu beachten.

Quarantäneregelungen in der Kindertagesbetreuung
Quarantäne wird im Bereich der Kindertagesbetreuung mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Belange der Kinder angeordnet. Analog zu den Regelungen für Schulkinder kann die für Kita-Kinder als enge Kontaktpersonen verhängte Quarantäne vorzeitig ab Tag 5 mit Vorlage eines negativen PCR-Tests beendet werden (anstatt 14-tägige Quarantäne). Die hierfür maßgebliche Allgemeinverfügung Isolation wird in Kürze angepasst. Beschäftigte bzw. Kindertagespflegepersonen, die vollständig geimpft sind, unterliegen auch als enge Kontaktpersonen in der Regel keiner Quarantäneverpflichtung. Maßgeblich sind jeweils die individuellen Anordnungen des Gesundheitsamtes vor Ort.

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort.
Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern
weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung .

Der Rahmenhygieneplan für die Kindertagesbetreuung ist auf der Website des Bayerischen Staatssministeriums für Familie, Arbeit und Soziales verfügbar.

20.08.2021

Testkonzept ab 1. September

Gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins erhalten die Familien erneut kostenlose
Selbsttests in den Apotheken für zwei Tests pro Woche für ihre Kinder. Die Durchführung der
Selbsttests ist für die nicht eingeschulten Kinder freiwillig und nicht Voraussetzung für die
Zulassung zur Kindertagesbetreuung. Die Kinder werden von den Eltern zuhause getestet.
Die Testergebnisse müssen nicht dokumentiert und nicht in der Kindertagespflegestelle vorgelegt werden.
Weitere Informationen für die Familien ergeben sich aus dem hier verlinkten Elternbrief (auch verfügbar in Englisch, Türkisch und Leichter Sprache).

Hinweis: Die Vorgaben für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten unverändert fort. Ein negativer Selbsttest ist bei symptomatischen oder nach Erkrankung genesenen Kindern weiterhin nicht ausreichend für die (Wieder-)Zulassung zur Betreuung (siehe auch Rahmenhygieneplan Kindertagesbetreuung).