09.05.2019

Erfolgreich abgeschlossen

Die neuen Kindertagespflegepersonen in Fürth und im Landkreis Fürth

Erfolgreicher Abschluss zur Kindertagespflege

Fünf Teilnehmerinnen aus der Stadt Fürth und dem Landkreis Fürth haben den Qualifizierungskurs für die Kindertagespflege des fmf FamilienBüros erfolgreich beendet. Hoch motiviert und gut vorbereitet freuen sich die Absolventinnen auf ihre neue Tätigkeit, die sie in den nächsten Monaten beginnen werden. Wir wünschen ihnen einen erfolgreichen Start und viel Freude in der Kindertagespflege!

03.02.2019

Grundsicherungsleistungen

Das Familiengeld wird nicht mehr auf Grundsicherungsleistungen angerechnet

Der Bund und Bayern haben in der Frage um die Anrechnung des Familiengeldes auf Grundsicherungsleistungen eine Einigung erzielt. Das Sozialministerium teilte mit, dass Bayern das Familiengeldgesetz ändern wird.  Damit werde jetzt im Interesse der Familien Rechtssicherheit geschaffen, so das Bayerische Sozialministerium. Das Familiengeld werde nicht mehr auf Grundsicherungsleistungen angerechnet.

Nach der Rechtsänderung wird dem Ministerium zufolge das Familiengeld gezahlt, damit Eltern für eine förderliche frühkindliche Betreuung ihres Kindes sorgen können. Damit erfülle das Familiengeld die im Bundesrecht vorgesehenen Voraussetzungen für eine Anrechnungsfreiheit.

Auszahlung an Hartz IV-Empfänger war vom Wohnort abhängig

Vergangene Woche noch hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt, gegen den Bund zu klagen, weil der Streit ums bayerische Familiengeld nicht zu lösen sei. Der größte Streitpunkt zwischen Bund und Freistaat war die Anrechnung auf Sozialleistungen: in der bisherigen Fassung forderte das Bundessozialministerium, dass etwa Hartz-IV-Empfänger das Familiengeld auf ihre Leistungen anrechnen lassen müssen. Das führte dazu, dass die Auszahlung des Familiengeldes in Bayern vom Wohnort abhing: War der Bund für die Jobcenter zuständig, gab es in der Regel kein zusätzliches Familiengeld. Anders sah es in den sogenannten Optionskommunen aus: Dort ist der Freistaat für die Jobcenter zuständig.

Gesetz soll rückwirkend in Kraft treten

Die Änderung des Familiengeldgesetzes soll laut rückwirkend in Kraft treten. Die Jobcenter würden, soweit sie das Familiengeld bislang angerechnet haben, entsprechende Nachzahlungen veranlassen.
Das Familiengeld beträgt monatlich 250 Euro je Kind im Alter von 13 bis 36 Monaten. Es wird seit September 2018 ausgezahlt, unabhängig vom Einkommen und Berufstätigkeit der Eltern. Im Wahlkampf des vergangenen Jahres gehörte es zu den großen Versprechen der CSU.


BR24 Redakion, Autorin: Ute Rauscher

Den Artikel finden Sie unter: https://www.br.de/nachrichten/bayern/bayerisches-familiengeld-bund-und-freistaat-erzielen-einigung,RGoboLS


28.01.2019

Weihnachtlicher Besuch

Langenzenner Christkind im Igelnest

Im Dezember besuchte das Christkind mit seinen Engeln die Igelnestkinder. Die Tageskinder lauschten gespannt der Weihnachtsgeschichte und wurden anschließend beschenkt. Die Eltern erhielten von Frau Schötz liebevoll gestaltete Tagespflegetagebücher ihrer Kinder, die wertvolle Erinnerungen an die im Igelnest verbrachte Zeit beinhalten.

Die Familie Schötz bedankt sich von ganzem Herzen bei allen Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

30.11.2018

Moosmäuse

Kindertagespflege im Wald

Die Kindertagespflege „Moosmäuse“ ist ein Betreuungsangebot für Kinder ab ca. 2 ½ Jahren, das fast ausschließlich im Fürther Stadtwald stattfindet. Ilona Weiß, die „Waldtagesmutter“, trifft sich mit den Kindern und deren Eltern auf dem Gelände des Sportvereins TSV Fürth 1860. Von dort laufen sie in den nahe gelegenen Wald. Frau Weiß betrachtet den Wald als idealen Entwicklungsort für Kinder. Dort können sie im Rhythmus der Natur ihre Sinne schulen und erproben, sich ausgiebig und ungestört mit der Umwelt und den Mitmenschen auseinandersetzen und Zusammenhänge „be-greifen“.

04.11.2018

Qualifiziert

Erfolgreich abgeschlossen

Nach der erfolgreichen Qualifizierung können die Teilnehmerinnen aus der Stadt Fürth und dem Landkreis Fürth bei den zuständigen Jugendämtern eine Erlaubnis zur Kindertagespflege gemäß § 43 Sozialgesetzbuch VIII beantragen. Diese Erlaubnis berechtigt die Kindertagespflegepersonen, Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren zu betreuen.

Für die Nürnberger Teilnehmerinnen geht der Weg noch weiter: Nach der Grundqualifizierung absolvieren sie ein Praktikum in einer Kindertagespflegestelle. Anschließend wird das in der Grundqualifizierung erworbene theoretische Wissen mit den im Praktikum gesammelten Erfahrungen verknüpft und vertieft.

Die bessere Verzahnung von Theorie und Praxis stärkt die Handlungskompetenzen der Tagespflegepersonen und befähigt sie, mit der Komplexität und den vielfältigen pädagogischen Anforderungen im Betreuungsalltag angemessen umzugehen. Dies führt zu einer qualitativen Steigerung der pädagogischen Arbeit der Tagespflegepersonen, von der in erster Linie die betreuten Kinder profitieren.