DAS MAGAZIN ZUR KINDERTAGESPFLEGE

19.04.2021

Testpflicht für Schulkinder

Für Schülerinnen und Schüler aller Schularten ist die Teilnahme am Präsenzunterricht und den Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie zur Notbetreuung und Mittagsbetreuung in Schulen aktuell an einen negativen Testnachweis geknüpft.

In bestimmten Fällen kann das auch Auswirkungen auf die Kinderbetreuung haben.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und nach Rücksprache mit Ihren Trägern hat das Bay. Staatsministerium deshalb im Rahmenhygieneplan eine neu Regelung eingefügt. (Hier die PDF laden)

Demnach sollen Schulkinder nur dann in Kindertageseinrichtungen (Horte, Häuser für Kinder oder altersgeöffnete Kindertageseinrichtungen) sowie in der Tagespflege betreut werden, wenn für sie ein negativer Test vorliegt. Diese Regelung betrifft also nur Schulkinder und kommt nur dann zur Anwendung, wenn nicht bereits in der Schule ein negativer Test erbracht wurde.

Wenn Schulkinder in der Tagespflege zu testen sind (z.B. weil Distanzunterricht stattfindet), soll dies wie in den Schulen erfolgen:
– Entweder es liegt ein negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests vor
– oder in der Kindertageseinrichtung wird unter Aufsicht ein Selbsttest durchgeführt. Dazu ist die Einwilligung der Personensorgeberechtigten notwendig.

Bitte beachten Sie dabei:
– Bei einer Inzidenz im betreffenden Landkreis/in der kreisfreien Stadt bis zu 100 dürfen die Testungen, die dem Testergebnis zu Grunde liegen, höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des Betreuungstages vorgenommen worden sein.
– Bei einer Inzidenz über 100 dürfen höchstens 24 Stunden vergangen sein.